<h1>Tourisme Sarlat la Can&eacute;da</h1> <p>D&eacute;couvrez Sarlat la Can&eacute;da. Le temps d'un week-end ou pour des vacances en famille, Sarlat offre de nombreuses activit&eacute;s.</p>
  Das Périgord entdecken und besichtigen (Dordogne)
 
  Sarlat-la-Canéda,
  eine Stadt der Kunst und der Geschichte...
  Abbaye de Sarlat la Caneda - A visiter à Sarlat  
Abtei  Sarlat
   
Der berühmte Place des Oies in Sarlat
  Sarlat - Une ruelle touristique  
  Im herzen der Geschichte...
   
Die Stadt Sarlat La Caneda hat es verstanden, die Spuren ihrer Geschichte zu bewahren.
Sarlat ist eine mittelalterliche Stadt, die sich um eine große Benediktinerabtei karolingischen Ursprungs herum entwickelt hat. Sie gehört zum herrschaftlichen Gebiet des Klosters und erreicht ihre Blüte im 13.
Jahrhundert.
   
  Die Urprünge der Abtei verlieren sich in der Legende. Sie existiert bereits  im 9. Jahrhundert und ist eine der sechs großen Abteien des Périgord (Paunat, Belvès, Saint Front de Périgueux, Brantôme, Terrasson). Die karolingische Abtei Sarlat ist die einzige, die von den Wikingern verschont blieb, denn sie liegt abseits der Dordogne und ihrer Nebenflüsse. Sie blieb unabhängig und stellte sich 1153 unter den direkten Schutz des Heiligen Stuhls in Rom. Sie wurde in romanischer Zeit von 1125 bis 1160 wiederaufgebaut. Im Jahr 1318 wird die Abtei der Sitz des neuen von Papst Johannes XXII gegründeten Bistums. Die Abteikirche wird zur Bischofskirche der Diozese Sarlat. Die Bischöfe, die an die Stelle der Äbte treten, beginnen mit ihrer architektonischen Umgestaltung, die erst Ende des 17. Jahrhunderts abgeschlossen wird.

Ab dem 14. Jahrhundert teilen sich Bischöfe und Konsuln die Macht bis zur Revolution. Das zur Bischofsstadt gewordene Sarlat spielte eine herausragende Rolle im Hundertjährigen Krieg. Die befestigte Stadt, eine Reserve von bewaffneten Männern, Munition und Nahrungsmitteln, wurde auch von den Burgen der Umgebung verteidigt und konnte anderen von den Engländern belagerten Städten zur Hilfe eilen: Belvès, Domme, Montignac. Sie wird jedoch durch das Abkommen von Brétigny im Jahr 1360 englisch. 10 Jahre später verbündet sie sich mit dem französischen König, als der Oberstallmeister Du Guesclin die Engländer zurückwirft. Die Stadt musste sich, wobei sie die gleiche Rolle spielte wie zuvor, zwei Mal ergeben und die Ausschreitungen des Hauptmannes De Vivans und des Vicomte De Turenne erleiden.

Die Fronde bereitete dieser für die Stadt günstigen Zeit im Jahr 1652 ein Ende. Sarlat wurde erneut von den Truppen von Condé besetzt. Es befreite sich von ihnen mit viel Blutvergießen. Die architektonische Qualität seiner Monumente und Gebäude bezeugt seinen Dynamismus und seine Fähigkeit, in den großen wirtschaftlichen Strömungen zu bestehen. Das Verschwinden der Diozese (die an die Diozese Périgueux angebunden wurde) in der Revolution entzog der Stadt ihre herausragende Stellung. Sie wurde zur Unterpräfektur und schlief fast 150 Jahre lang einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst vor 40 Jahren wieder erwachte.

Man kann sich denken, dass in Frankreich viele Städte ebenso seltsame und malerische Gassen, ebenso schöne Bauwerke gehabt haben,  aber diese Schätze aus der Vergangenheit sind nach und nach modernen Bauwerken zum Opfer gefallen. Sarlat wurde auf wunderbare Weise durch das am 4. August 1962 erlassene sogenannte Malraux-Gesetz davor bewahrt. Dieses Gesetz über die Restaurierung geschützter Bereiche wurde in Frankreich zum ersten Mal in Sarlat umgesetzt. Das Zentrum der kleinen mittelalterlichen Stadt mit seinen 65 geschützten Monumenten und Gebäuden diente als Pilotprojekt für die Finanzierung und die Restaurierungskriterien.

«Hier ist das  Paradies der Franzosen» (Henry Miller).

Im Jahr 1965 verschmelzen die beiden Gemeinden La Canéda und Sarlat unter dem Namen Sarlat-la-Canéda.
 
 
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